Anpassung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT)
Die Gebühren für tierärztliche Leistungen wurden am 27. Juli 2017 durch eine „Änderung der
Tierärztegebührenordnung“, einer Verordnung des Bundes, nach neun Jahren erstmals pauschal um 12
Prozent angepasst. Die Untersuchung, Beratung und Betreuung von Nutztierbeständen wird um 30
Prozent teurer.
§ 4 der GOT schreibt vor, dass eine Unterschreitung der einfachen Gebührensätze grundsätzlich nicht
zulässig ist. Unsere Praxis ist daher gehalten, ihre Preise entsprechend anzupassen. Wir bitten um Ihr
Verständnis!
Die Anpassung der Gebührensätze war überfällig
Eine allgemeine Angleichung der Vergütung tierärztlicher Leistungen an die gesamtwirtschaftliche
Entwicklung in Deutschland ist seit mittlerweile neun Jahren nicht erfolgt. Die Höhe der aktuellen
Anpassung entspricht aber noch nicht einmal dem Inflationsausgleich und ist dementsprechend äußerst
maßvoll. Überdies sind die Praxiskosten, die bis zu 75 Prozent des Umsatzes betragen, in weit höherem
Maße gestiegen als die Inflationsrate. Das liegt vor allem an gestiegenen Kosten für medizinische
Geräte, Personal, Versicherungen, Entsorgung und Energie. Die Rolle des Tierarztes als Berater zu
vorbeugenden Maßnahmen in Nutztierbeständen ist immer anspruchsvoller geworden und muss
entsprechend honoriert werden.
In den letzten Jahren wurden den praktizierenden Tierärzten darüber hinaus ohne Gegenleistung
zahlreiche zusätzliche Verpflichtungen im Rahmen der Qualitätssicherung auferlegt. Dazu gehören
Fortbildungsverpflichtungen und Dokumentationspflichten, die erhebliche Investitionen in die
Computertechnik/Software und einen hohen Zeitaufwand verursachen.
Wozu gibt es überhaupt eine Gebührenordnung?
Die gesetzliche Gebührenordnung sorgt für Transparenz und schützt den Tierhalter vor Übervorteilung.
Ein Wettbewerb zwischen den Tierärzten soll vorwiegend über die Leistung und weniger über den Preis
stattfinden.
Eine angemessene gesetzliche Vergütung stellt sicher,
dass Tierärzte dem Qualitätsanspruch der Tierhalter
z. B. durch Fortbildung und Investitionen
nachkommen können und sichert die wirtschaftliche
Grundlage für den ordnungsgemäßen Betrieb einer
tierärztlichen Praxis und für tierärztliche Leistungen in
der erforderlichen Sorgfalt. Ein hohes Qualitätsniveau
der tierärztlichen Leistung dient dem Tierschutz.
In landwirtschaftlichen Betrieben dient es außerdem
dem Verbraucherschutz durch gesunde und
rückstandsfreie Tiere.
 Weitere Infos finden Sie unter www.bundestieraerztekammer.de (Rubrik „Infos für Tierärzte“ /
„Gebührenordnung“)

Liebe Kunden,

in letzter Zeit ist es vermehrt zu plötzlichen Todesfällen bei Kaninchen gekommen. Dafür verantwortlich ist ein Erreger namens RHD2. Dieser Erreger ist neu in Schleswig-Holstein und die herkömmlichen Impfungen schützen nicht davor. Ein spezieller Impfstoff (Eravac) ist inzwischen in Deutschland als Schutzimpfung zugelassen worden. Eine Impfung mit diesem Impfstoff möchten wir Ihnen daher sehr ans Herz legen, um Ihren Schützlingen eine sichere Immunität zu gewähren. Weitere Informationen finden Sie unter

Chinaseuche (RHD, RHD2)

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

Ihr Praxisteam

 

 

Liebe Hundehalter,

wussten Sie, dass ab dem 01.01.2016 alle Hunde, die älter als 3 Monate sind, nach dem Gesetz des Haltens von Hunden in Schleswig-Holstein, mit einem Transponder (Mikrochip) elektronisch gekennzeichnet werden müssen?

Bitte sprechen Sie uns an

 

Lieber Katzenhalter,

 

ab 7 Jahren befinden sich Katzen bereits im besten Alter, das heißt sie scheinen immer noch fit und munter. Mit dem Älterwerden steigt jedoch das Risiko einer chronischen Erkrankung an. Katzen sind im Alter besonders für Chronische Nierenerkrankungen, Arthrosen aber auch Diabetes und Herzerkrankungen anfällig.

 

Die Gefahr bei diesen Erkrankungen ist, dass sie langsam und damit häufig lange Zeit unbemerkt verlaufen. Katzen sind sehr lange in der Lage die Veränderungen in Ihrem Körper zu kompensieren bis es zu deutlich sichtbaren Symptomen kommt. Dann ist es aber häufig schon zu spät um schützende Maßnahmen zu ergreifen!

 

Sie kennen Ihre Katze mit all ihren Eigenarten am besten und Ihnen fällt es als Erstes auf wenn es ihr nicht gut geht. Gerade die Erkrankungen im Alter aber lassen sich mit dem bloßen Auge nur schwer erkennen. Einzig Laboruntersuchungen oder Röntgenbilder können bereits bestehende Veränderungen frühzeitig im Körper aufdecken. Ein regelmäßiger Vorsorge-Check gibt Ihnen die entsprechende Sicherheit, dass sich noch alle Werte im Normalbereich befinden.

 

Nutzen Sie die Vorteile einer regelmäßigen Vorsorge-Untersuchung:

 

  • Die individuellen Normalwerte Ihrer Katze können ermittelt werden
  • Abweichungen vom Normalwert fallen frühzeitig auf

 

Eine rechtzeitige Diagnose mit entsprechender Therapie erhält die Lebensqualität

und verlängert die gemeinsame Zeit mit Ihrer Katze.

Fragen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch in unserer Praxis nach einem Vorsorge-Check für Ihre Katze. Wir beraten Sie dazu gerne, damit Sie noch lange eine gute gemeinsame Zeit mit Ihrer Katze haben.

Achtung Dänemark-Urlauber

Die unten angeführten Regeln gelten auch für Touristen, die ihre Tiere nach Dänemark einführen.

Ab 1. Juli 2010 ist die Haltung, Zucht und Einfuhr von folgenden 13 Hunderassen in Dänemark verboten, wenn sie nach dem 17. März 2010 angeschafft werden:

  1. Pitbull Terrier
  2. Tosa Inu
  3. Amerikanischer Staffordshire Terrier
  4. Fila Brasileiro
  5. Dogo Argentino
  6. Amerikanische Bulldogge
  7. Boerboel
  8. Kangal
  9. Zentralasiatischer Ovtcharka
  10. Kaukasischer Ovtcharka
  11. Südrussischer Ovtcharka
  12. Tornjak
  13. Sarplaninac

Hintergrund des Verbots ist, dass die oben genannten Hunderassen als gefährlich eingestuft werden.

Das Verbot gilt auch für Kreuzungen der betreffenden Hunderassen. Es obliegt dem Halter des Hundes, die Rasse oder den Typ zu dokumentieren, ebenso den Zeitpunkt der Anschaffung.

Alle anderen Hunde sind in Dänemark erlaubt.

Es gilt folgende Übergangsregelung für Personen, die Hunde der betreffenden Rassen vor dem 17. März 2010 angeschafft haben: die Hunde können weiterhin nach Dänemark mitgebracht werden, aber sie müssen auf Straßen, Wegen, Fußwegen und Plätzen an einer maximal 2 m langen Leine geführt werden. Der Hund muss auch einen sicher verschlossenen Maulkorb tragen. Diese Übergangsordnung gilt jedoch nicht für Pitbull Terrier und Tosa Inu, da diese bereits vor Inkrafttreten der neuen Regeln ab 1. Juli 2010 verboten waren.

Wenn es Zweifel bezüglich des Erwerbsdatums geben sollte, obliegt es der dänischen Polizei zu beweisen, dass der Hund nach dem 17. März 2010 erworben worden ist. Es gibt zwar keine konkreten Forderungen nach Dokumentation des Erwerbsdatums, doch um Zweifelssituationen zu umgehen, wird dem Hundebesitzer empfohlen, eine Dokumentation mit dem Erwerbsdatum, wie z.B. eine Quittung über den Kauf, mitzubringen. Hunde, die von der Übergangsordnung umfasst sind, dürfen nicht weitergegeben werden.

Wenn Zweifel bestehen sollten, inwiefer/ob ein Hund den verbotenen Rassen angehört, oder eine Kreuzung dieser ist, die von dem Verbot des Hundegesetz §1 unterliegt, kann die dänische Polizei fordern, dass der Besitzer die Rasse oder den Typ des Hundes dokumentiert, vgl. §1b, Abs. 2 (hier gilt die sogenannte Umkehr der Beweislast).

Weiterhin sind alle Hundebesitzer nach dem 1. Juli 2010 verpflichtet, für eine Kennzeichnung und Registrierung des Hundes zu sorgen, bevor dieser 8 Wochen alt ist.

Sollte ein Hund (egal welche Rasse) eine Person angreifen, andere erhebliche Schäden verursachen oder falls es andere Gründe zu vermuten gibt, dass der Hund für die Umgebung gefährlich ist, kann die Polizei Leinenpflicht, Maulkorb oder beides anordnen, sowie über eine Einschläferung des Tieres entscheiden.

Leinenpflicht
Für alle Hunde gelten in Dänemark folgende Bestimmungen:

  • An den Stränden besteht vom 1. April bis 30. September die Pflicht, den Hund an der Leine zu führen.
  • In Wäldern besteht ganzjährig die Pflicht, den Hund an der Leine zu führen.

Hundeverbot in dänischen Restaurants

Laut der dänischen Regeln bzgl. der Lebensmittelhygiene dürfen Haustiere Restaurants grundsätzlich nicht  betreten, es sei denn das Unternehmen verfügt über eine Erlaubnis. Blindenhunde sind von den Bestimmungen ausgenommen.

 

Durchfahrt durch Dänemark
Das Verbot betrifft nicht Hunde, die nur auf der Durchfahrt durch Dänemark mitgeführt werden. Der Transport von Hunden ist somit nach wie vor erlaubt, wenn der Hund nicht das Fahrzeug verlässt und der Transport ohne weiteren Aufenthalt in Dänemark durchgeführt wird. Kurzzeitige Aufenthalte außerhalb des Fahrzeuges, wenn es für den Hund notwendig ist (frische Luft, Gassi gehen), sind erlaubt.

Zusammenfassung der Einreisebestimmungen (Stand 2010):

Identifizierbarkeit ist wichtig.
Alle drei folgenden Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  1. Chip oder Tätowierung.
  2. EU-Heimtierausweis.
  3. Gültige Tollwutimpfung.

Führt man einen Hund, eine Katze oder ein Frettchen von einem EU-Land* nach Dänemark ein, ist es sehr wichtig, dass das Tier identifizierbar ist, entweder durch einen Chip oder eine gut leserliche Tätowierung (z.B. eine Ohrtätowierung). Für Tiere, die ab 3. Juli 2011 zum ersten Mal gekennzeichnet werden, ist der Mikrochip Pflicht.

Wenn das Haustier nicht vom Besitzer, oder von einer Person, die im Namen des Besitzers die Verantwortung für das Haustier hat, begleitet wird, wird die Einfuhr als kommerzielle Einfuhr betrachtet.

* EU-Länder sind hier die EU-Mitgliedstaaten inkl. Andorra, die Färöer Inseln, Grönland, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, die Schweiz und der Vatikan. Für die Einfuhr aus anderen (Dritt-) Ländern gelten andere Regeln. Hierüber können Sie sich bei der Dänischen Veterinär- und Lebensmittelanstalt informieren.

EU-Heimtierausweis und Tollwutimpfung
Darüber hinaus muss das Tier auch einen, von einem Tierarzt ausgefertigten EU-Heimtierausweis haben, in welchem der Tierarzt bestätigt, dass eine Impfung bzw. Nachimpfung gegen Tollwut vorgenommen wurde. Es ist wichtig, dass die letzte Impfung bzw. Nachimpfung nicht älter als die Tätowierung oder das Einsetzen des Chips ist. Eine neue Impfung muss mindestens 3 Wochen vor der Einreise durchgeführt worden sein. Die Dauer des Impfschutzes richtet sich nach den Anweisungen der Impfstoffproduzenten.

Ungeimpfte Welpen, Kätzchen und Frettchen-Welpen
Ungeimpfte Welpen, Kätzchen und Frettchen-Welpen, die jünger als 3 Monate alt sind, dürfen nicht eingeführt werden. Eine Ausnahme besteht für Besitzer/Halter, die einen Wohnsitz in Dänemark haben. Ein Besitzer/Halter mit Wohnsitz in Dänemark kann bei den dänischen Behörden – Fødevarestyrelsen – eine Genehmigung für die Einfuhr beantragen.
Für geimpfte Welpen die älter als 8 Wochen sind, gelten ähnliche Regelungen wie für geimpfte Hunde die älter als 3 Monate sind

Ausstellungen
Obwohl z.B. die Tollwutimpfung bei der Einreise nach Dänemark noch drei Jahre gültig ist, können bei Ausstellungen häufiger Tollwutimpfungen gefordert werden. Wenn man an einer Ausstellung teilnimmt, ist es erforderlich zu untersuchen, ob es von der Seite der Veranstalter spezielle Impfanforderungen gibt.

Für weitere Informationen
Reisen Sie als Tourist oder ziehen Sie nach Dänemark um und haben weitere Fragen, wenden Sie sich bitte an die Lokalabteilung der Dänischen Veterinär- und Lebensmittelbehörde an Ihrem Bestimmungsort.

(Quelle: http://tyskland.um.dk/de/)

 

Die Zecken sind wieder aktiv. 

Die nach ihrem Verursacher benannte Erkrankung Borreliose, verursacht durch den Erreger Borrelia burgdorferi, kann hinter unterschiedlichen  Krankheitsbildern verborgen sein. In vielen Fällen erkrankt das infizierte Lebewesen erst Monate nach der Ansteckung, wenn der Zeckenstich schon längst vergessen ist. Typische Krankheitszeichen sind Fieber, sowie Bewegungsunlust aufgrund von Muskel- oder Gelenkschmerzen; auch Nieren-, Herz-, Haut- und neurologische Erkrankungen sind, wenn auch seltener möglich.

Seit dem Sommer 2005 existieren außerdem Berichte über die Erkrankung einheimischer Hunde an Babesiose, einer in Berlin sonst bisher nur als „Reisekrankheit“ bekannten Infektion. Übertragen wird dieser Krankheitserreger nur durch den Stich der eigentlich in Feuchtbiotopen heimische Auwaldzecke Dermacentor reticulatus.

Glücklicherweise stehen wir diesen Erkrankungen nicht schutzlos gegenüber!
Auch wenn der Zeckenbefall selbst nicht zu vermeiden ist, so gibt es doch verschiedene Möglichkeiten der Vorbeugung: 1. Hunde können gegen Borreliose schutzgeimpft werden. Auch wenn der Impfstoff nicht gegen alle krankmachenden Stämme der Borrelien wirksam ist, so ist  “Vorbeugen immer besser, als Heilen!” Weil häufig behauptet wird: “Gegen Zecken könne man impfen”, sei hier noch einmal klargestellt: Die Impfung gegen Borreliose verhindert niemals den Zeckenbefall, sie kann aber in vielen Fällen vor einer gefährlichen Erkrankung schützen.
2. Hunde können vor Zecken geschützt werden
indem der Hund entweder ein entsprechend präpariertes Halsband trägt (Zeckenhalsband) oder aber dem Hund eine gegen Zecken wirksame Lösung zwischen den Schulterblättern aufgetropft wird, (“Spot on Präparat”). Auch wenn kein Präparat 100%igen Schutz bieten kann, so verringern Sie mit beiden Methoden den Zeckenbefall Ihres Hundes deutlich.
3. Zecken müssen entfernt werden. Die Gefahr, dass eine infizierte Zecke Ihrem Hund den Krankheitserreger überträgt, ist auch abhängig von der Verweildauer. Sollten Sie also trotz bisher besprochener Prophylaxemaßnahmen dennoch eine Zecke auf Ihrem Hund finden, so muss diese schnellstmöglich entfernt werden. Zwei Dinge sind dabei besonders wichtig:

1. Verwenden Sie zum Entfernen der Zecke nicht, wie früher immer empfohlen, ein Öl, da die Zecke dann vermehrt Speichel absondert und die Gefahr der Infektion sich damit erhöht.

2. Zecken haben kein Gewinde. Wenn Sie eine Zecke sicher entfernen wollen, dann benutzen Sie eine sog. Zeckenzange, die Sie auch bei Ihrer Tierärztin / Ihrem Tierarzt  kaufen können. Ihre Tierärztin / Ihr Tierarzt wird Ihnen den Gebrauch der Zeckenzange gerne erklären. Wenn sie keine Zeckenzange zur Hand haben, dann führen Sie mit Ihrem Finger auf dem Zeckenkörper solange kreisförmige Bewegungen aus, bis die Zecke sich gelöst hat. Ziehen und reißen Sie keinesfalls am Körper der Zecke, sonst kann es passieren, dass Sie den Körper abgerissen haben und der Zeckenkopf noch in der Haut Ihres Hundes steckt. Die Stichstelle sollten Sie nach dem Entfernen der Zecke desinfizieren.

4. Bei allen unklaren Krankheitsbildern, die Ihr Hund zeigt, wird Ihre Tierärztin / Ihr Tierarzt auch an Babesiose und Borreliose denken und entsprechende weitergehende Untersuchungen durchführen. Bei einem positiven Untersuchungsergebnis wird Ihre Tierärztin / Ihr Tierarzt  eine entsprechende Behandlung einleiten.

Quelle: www.vet-doctor.de

Auch Kaninchen brauchen Impfungen

Die Augen sind verquollen und tränen, als hätte das Tier eine schwere Erkältung. Was es hat, ist aber viel schlimmer: Myxomatose, die Kaninchenpest. Das Virus ist höchst ansteckend. B.Z. erklärt, wie man sein Kaninchen schützt.

„Allein in der letzten Woche musste ich fast 20 erkrankte Tiere behandeln“, sagt Tierarzt Jan Schneider aus Marienfelde. Es gibt derzeit viele Myxomatose-Fälle. Und der Tierarzt kann nur die Symptome lindern, das Immunsystem der Tiere stärken, Folgeinfektionen behandeln. Die Krankheit selbst ist unheilbar und endet für die meisten Tiere tödlich.Die Myxomatose befällt fast ausschließlich Haus- und Wildkaninchen, Feldhasen sind nahezu immun. Überträger sind Kaninchenfloh, Milben, Mücken und Zecken. „Nach der Erkrankung bleibt das Virus – es ist verwandt mit dem Pocken-Erreger – bis sechs Monate im Organismus und bleibt weiter ansteckend“ , warnt Tierarzt Schneider.Zeichen einer Myxomatose sind Schwellungen der Augen, Bindehautentzündungen, Augenausfluss. Später kommt Fieber dazu, das Tier verweigert die Nahrungsaufnahme. Die Inkubationszeit beträgt drei bis zehn Tage.Problematisch: „Nur vorbeugende Impfungen schützen vor Myxomatose. Die Tiere können ab der vierten Lebenswoche geimpft werden“ , sagt Schneider. „Werden ungeimpfte Tiere erworben, bekommen sie nach einwöchiger Eingewöhnungsphase die erste Impfung, nach vier Wochen die zweite, dann halbjährlich Auffrischungen.“ Kosten: jeweils ab 15 Euro. Nur eine pünktlich durchgeführte Grundimmunisierung gewährleistet sicheren Schutz!
(Quelle: BZ, Online-Ausgabe 28.09.2010)

 

Mit Tieren nach Norwegen Neue Vorschrift 2012 für Reise mit Hunden, Katzen und Frettchen aus EU-/EWR-Ländern (außer Schweden) nach Norwegen

Aktualisiert 02.01.2012

Wenn Sie ein Tier aus einem EU-/EWR-Land (außer Schweden) nach Norwegen mitnehmen wollen, denken Sie daran, einen Veterinär zu kontaktieren und dafür zu sorgen, dass das Tier folgende Anforderungen erfüllt:

  • Das Tier muss eine Identifikation/Microchip haben. Tätowierungen werden jetzt nur akzeptiert, wenn sie gut lesbar sind und das Tier damit vor dem 3. Juli 2011 versehen wurde (nach dem 3. Juli 2011 ist ein Microchip erforderlich). Das Tier muss eine Identifizierung haben, bevor es eine Tollwutimpfung erhält. Die Identitätsnummer muss in allen Veterinärattesten/Pass und allen Originaldokumenten angegeben sein.
  • Das Tier muss gemäß den Empfehlungen des Impfstoffproduzenten (normalerweise frühestens wenn es drei Monate alt ist) gegen Tollwut geimpft werden. Es kann nicht vor dem 21. Tag nach der Impfung eingeführt werden. Die Forderung nach einer Tollwutimpfung gilt auch bei der Einreie aus tollwutfreien Staaten, aber nicht aus Schweden.
  • Das Tier muss gegen Bandwurmbefall (Echinococcus multilocularis) mit einem anerkannten Präparat, zum Beispiel mit Praziquantel oder Epsiprantel, behandelt werden. Die Behandlung muss frühestens 10 Tage vor der Einreise in Norwegen und in dem Land erfolgen, aus dem das Tier abreist. Die Behandlung muss innerhalb der ersten 7 Tage nach der Einreise in Norwegen wiederholt werden. Beide Behandlungen müssen im Pass / durch ein Veterinärattest tierärztlich bescheinigt werden. Diese Forderung gilt nicht für Tiere, die direkt aus Finnland kommen.
  • Informationen über den Namen des Tierbesitzers, das Identitätsmerkmal des Tieres, die Tollwutimpfung und die Behandlung gegen Bandwurmbefall muss in einem Veterinärzertifikat dokumentiert sein, welches von einem öffentlichen Veterinär im Absendeland unterzeichnet sein muss, oder durch einen in der EU anerkannten Pass (gilt für EU-/EWR-Länder).
  • Beim Passieren der Grenze müssen dem Zoll während der Öffnungszeiten das Tier und die notwendigen Dokumente zur Kontrolle vorgelegt werden. Wenn Sie aus der EU, oder aus Kroatien, Island, der Schweiz oder Liechtenstein kommen, muss das Tier und die Papiere unaufgefordert beim Zoll (rot) vorgelegt werden. Bei der Einfuhr von Tieren aus anderen Ländern müssen die Tiere beim Passieren der Grenze von der Lebensmittelaufsichtsbehörde untersucht werden. Wenn dies für Sie zutrifft, denken Sie daran, dass Sie die Aufsichtsbehörde mindestens 48 Stunden im Voraus über die Zeit und den Ort Ihrer Ankunft informieren müssen.
  • Diese Vorschriften gelten für die private Einfuhr von weniger als fünf Tieren pro Einreise. Wenn Sie mehr als fünf Tiere mit sich führen wollen, müssen Sie sich nach den Vorschriften für die kommerzielle Einfuhr richten.

Quelle: Mattlisynet